04.06.2017, News

B-Jugend erspielt 3.Platz beim internationalen Handballcup in Verl

Bm sichert sich den 3. Platz beim 11. internat.
Handballcup in Verl

Pfingstwochenende und der Internationale Handballcup Verl
sind nun seit vier Jahren eng mit unserer aktuellen bzw.
scheidenden B Jugend verknüpft. Auch dieses Jahr nahmen
die Zebra-Wolfes wieder teil. Das Ersatz-Trainerteam
Martin und Uwe reisten mit 12 gut gelaunten und
hochmotivierten Jugendhandballern Freitag Abend an. Und
dann? Zuerst mal Party ;)


Wobei diese Party bereits nach Verlassen des Treffpunktes
begann und lediglich durch das Ausladen und Beziehen
unseres Klassenzimmers (der Cup findet im Verler
Schulkomplex statt und die Mannschaften werden dort in
den Klassenzimmern untergebracht) unterbrochen wurde. Am
ersten Abend landete das Team allerdings recht früh in
den Federn. Samstag, 03.06, stand die Vorrunde auf dem
Programm. Neben den Gastgebern, der B des TV Verl waren 2
niederländische Mannschaften (H.V. Havas und Leidsche
Rijn) sowie das Team vom HC Flawil (Schweiz) in der
Gruppe A, ebenso wie wir. Diesmal war das Programm für
uns gut abgestuft, s.d. alle 2 Stunden eine 20 minütige
Partie auf dem Programm stand. Unser erstes Spiel gegen
Havas begann etwas nervös. Nach ein paar Minuten hatte
sich unsere Mannschaft aber auf die Turnieratmosphäre
eingestellte und spielte souverän ihr Programm runter.
Stabile Abwehr gegen körperlich mindestens ebenbürtige
Niederländer und ein erfolgreiches Angriffsspiel
sicherten uns einen 14:8 Sieg. Im zweiten Spiel trat
unserer Bm gegen den Heimverein an. Dass hier nun
deutlich mehr Stimmung in der Halle war und fast die
komplette Halle gegen das Team der Il-Fu-Fi’s klatschte
liegt auf der Hand. Aber auch hier ließen sich unser
Jungs nicht beeindrucken und erspielten ein sicheres
9:13. Mit Flawil stand eine Mannschaft auf dem Programm,
die nur aus 2001 und 2002er Spielern bestand. Der Trainer
wählte daher eine 3:3 Abwehrformation, was unsere Jungs
zunächst etwas ratlos machte, bis sie sich an die gute
alte E-Jugend erinnerten und sie anfingen die freien
Räume zu nutzen. Einläufer, Laufen mit und ohne Ball,
umdribbeln, täuschen, usw. Es lief wie am Schnürchen und
das Spiel wurde mit 5:20 gewonnen. Allerdings soll das
nicht heißen, dass die Schweizer eine leicht zu
besiegende Mannschaft waren. Sie gewannen ein Spiel und
verloren die anderen lediglich mit -4 Differenztoren.
Daran kann man sehen, wie das südwest-deutsche Team
aufgelegt war. Auch das letzte Spiel an diesem Samstag
wollten wir mitnehmen und mit einer sauberen weißen Weste
ins Halbfinale einsteigen. Die B des Leidsche Reijn war
an diesem Tag ein schweres Kaliber – in meinen Augen aber
Schiedsrichterbedingt. Es entwickelte sich ein recht
brutales Spiel. Dass es keine großartigen Verletzungen
gab, war ein Wunder. Nicht nachvollziehbare
Entscheidungen brachten sowohl unsere Gegner als auch uns
auf die Barrikaden. Nach 15 Minuten war das Spiel noch
sehr offen (also unentschieden) als wir plötzlich (evtl.
hat der Trainer der Zebra-Wölfe etwas zu laut
argumentiert) nur noch zu viert auf dem Platz standen.
Diese Situation bewirkte allerdings, dass unserer
Mannschaft ein bemerkenswerte Ruhe auspackte und
plötzlich eiskalt agierte. Die vier schienen nur noch den
Ball und den Gegner wahrzunehmen, nicht mehr die tobende
Halle. Trotz doppelter Unterzahl verteidigten sie fast
1:20Minuten erfolgreich das eigene Tor. Tim drehte auf
und fing den Rest der Würfe ab. Im Gegenzug warfen sie
selbst 2 Tore. Als die Mannschaft dann wieder vollzählig
war agierte das komplette Team, wie es die 4 Spieler
vorher getan hatten. Jeder kämpfte. Jeder wollte es
Gegner und Schiri zeigen, dass sie sich durch nichts und
niemanden vom Sieg abhalten lassen. Und genau das taten
sie. Die Partie ging mit 13:9 an uns. Großartige
Leistung, ein großartiger Tag insgesamt. Gruppensieger
mit 8:0 Punkten und 60:31 Toren. Platz 2 belegte Leidsche
Reijn mit 5:3 Punkten und 37:35 Toren. Logisch, dass
abends ausgiebig auf der Spielerparty gefeiert wurde.
Sonntag vormittag waren die Jungs hochmotiviert die
beiden Folgespiele auch zu gewinnen und den Pokal mit
nach Hause zu bringen. Das Halbfinale gegen die
Mannschaft des ETB Essen begann um 14.30Uhr in Halle 1.
Da Essen mehr oder weniger um die Ecke liegt war ein
großer Fanblock angereist und Halle 1 ist groß, deutlich
größer und lauter als die beiden „Turnhallen“ in denen
wir zuvor gespielt hatten. Apropos größer: das Essener
Team wirkte körperlich gesehen eher wie eine A-Jugend.
Groß, schwer und trainiert, abgesehen von den Außen. Das
Spiel begann auf beiden Seiten recht aufgeregt. Unsere
Jungs zeigten etwas mehr Coolness und legten mit 2 Toren
vor. Ein paar kleine Individuelle Fehler ermöglichten
aber den Ausgleich. Bis zum 6:6 lagen wir immer mit einem
Tor vorn. Die Tore waren hart erkämpft. Die Essener
hatten unsere vorherigen Spiele gut analysiert und nahmen
unsere beiden Außen fast in Manndeckung. Somit fehlt der
notwendige Druck für unsere Rückräume, die gegen den
körperlich präsenten Block der gegnerischen Abwehr nur
schwer durchkamen. Zwei erfolglose Angriffe in Folge
ermöglichten es den Essener das „eine“ Tor Vorsprung zu
erwerfen. Unser Team kämpfte weiter und schaffte es in
den 12 Sekunden noch einen 7m rauszuholen. Essen
wechselte den Torwart und der hatte dann auch noch Glück
und kam mit der Fußspitze an den Ball. Anstatt nun zu
versuchen den Ball unter Kontrolle zu kriegen ging unsere
Mannschaft in die Rückwärtsbewegung, die die Essener
nutzen um mit einem einfachen Doppelpass unseren 9 Meter
Raum zu erreichen und das 11:9 zu werfen (keine Ahnung
warum 11:8 in der Tabelle steht). Halbfinale verloren,
sehr schade, denn diese Mannschaft hätte das Finale
verdient. Logisch dass sie niedergeschlagen zurück ins
Zimmer gingen. Man muss den Jungs aber zugute halten,
dass sie sich selbst dafür entschieden haben dann
wenigstens den kleinen Pokal mit nach Hause zu bringen.
Und nun ratet mal, wer unsere Gegner sein sollten?
Richtig Leidsche Reijn. Das kleine Finale fand also auch
wieder in einer der kleinen Hallen statt und die Zebra-
Wolfes ließen keinen Zweifel aufkommen, dass sie den
dritten Platz haben wollen. Dieses Spiel knüpfte
unmittelbar an die Leistungen des Vortags an. Unsere
Abwehr ließ den beiden Zentralspielern der Niederländer
keine Chance. Einer davon war sogar so frustriert, dass
der Trainer ihn auswechseln musste. Das Spiel ging mit
10:7 an uns. So war es also der dritte Platz! Würde man
die Spiele in Tabellenform überführen, wären wir Meister
mit +2 Punkten und >+20 Toren. Essen war übrigens „nur“
zweiter in Gruppe B und gewann im Endspiel des Turniers
mit 1 Tor gegen den Ersten der gleichen Gruppe. Nach der
Pokalverleihung gab es dann wieder eine Party, auf der
bis spät in die Nacht gefeiert wurde. Unser Team zeigte
sich, zum Ende der Saison, nochmals von seiner besten
Seite und hätte den Pokal, mit ein wenig mehr Glück, auch
ins Saarland gebracht. Alle hatten ihren Einsatz, jeder
erzielte Tore, Spaß gab es in rauen Mengen und nicht nur
das ;) - wenn denn da nicht der Montag-Morgen mit dem
Aufräumen und Säubern des Zimmers wäre ;)



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