23.03.2011, News

SZ-Artikel: Ausbildung der Jugendspieler bei der HF Illtal sehr erfolgreich

Die A-Jugend der HF Illtal ist sehr erfolgreich. Das kommt nicht von ungefähr. Denn die Jugendabteilung der Zebras ist ein der besten im Saarland. Sie ist rührig und ein starker Unterbau der Aktiven.

Von SZ-Mitarbeiter Christian Kramer

Eppelborn. Sechs Angreifer sind um den Torraum positioniert. Zwei Verteidiger versuchen, sie zu decken. Mit schnellen Pässen und einer gegenläufigen Bewegung spielen die Angreifer den linken Rückraumspieler Christoph Holz auf dem linken Flügel frei. Holz steigt hoch und wuchtet Ball aus spitzem Winkel spektakulär am Torwart vorbei ins Tor. Trainer Hans-Jörg Bastuck grinst zufrieden. Beim Überzahltraining der A-Jugendmannschaft der Illtaler Zebras in der Eppelborner Hellberghalle sieht der Beobachter, dass ein hohes Maß an taktischer Disziplin und der unbändige Wille, sich zu verbessern, die Schlüssel zum Erfolg der Illtaler Jugendhandballer sind.

Die JSG HF Illtal gehört im Jugendbereich zu den besten Handballvereinen im Saarland. Zuletzt hat dies die erste A-Jugend der Zebras mit einem zweiten Platz bei der Bromelain- POS Challenge, dem Saarlandpokal der A-Jugendmannschaften, eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In der A-Jugend- Oberliga stehen sie auf Platz eins.

Der Erfolg der Zebras kommt nicht von ungefähr. Denn bei den Handballfreunden aus dem Illtal können talentierte Jugendspieler besonders gut gefördert werden, weil sie aufgrund der hohen Mitgliederzahl (200 Mitglieder) von der D-Jugend an in jeder Altersklasse mit zwei Jugendmannschaften an den Start gehen können, die separat voneinander trainieren. Das getrennte Training sei sinnvoll „weil innerhalb einer Altersklasse ein großer Leistungsunterschied zwischen den Spielern der ersten und denen der zweiten Mannschaft besteht“, erklärt C-Jugendtrainer Christian „Pauli“ Groß. Bei den Zebras können Kinder schon im zarten Alter von vier Jahren anfangen, bei den Mini-Minis zu trainieren.

In den jüngeren Altersklassen steht im Training beim so genannten Spielen mit Ball und Hand der Spaß im Vordergrund. Es geht vor allem darum, das Ballgefühl zu verbessern. Das ändert sich spätestens ab der C-Jugend. Denn je höher die Altersklasse, desto leistungsorientierter wird im Training gearbeitet. Denn die Jugendarbeit des Handballvereins dient natürlich in erster Linie dazu, Spieler für die Herrenmannschaften auszubilden.

Allerdings gestaltet sich der Sprung in die ersten Herrenmannschaft für Jugendspieler schwierig, da ein sehr großer Leistungsunterschied zwischen den Jugendligen und der Herren-Oberliga RPS besteht. Daher werden die meisten Jugendspieler über die zweite Herrenmannschaft an das Niveau der ersten Herrenmannschaft herangeführt.

Die A-Jugendlichen Christoph Holz und Philipp Geiß haben den direkten Sprung in die erste Mannschaft geschafft. Während Holz schon regelmäßig in der RPS Oberliga spielt, hat Geiß erst ein paar Mal in den Ligaspielen Oberligaluft geschnuppert. Herrentrainer Peter Monz glaubt daran, dass sich Holz und Geiß zu guten Oberligaspielern entwickeln können, allerdings brauchen sie dafür seiner Meinung nach „noch zwei bis drei Jahre“. Und so wären die zwei ein guter Beleg dafür, dass die Illtaler Jugend- Arbeit einen erfolgreiche ist. Nicht zuletzt, weil beide alle Jugendmannschaften der Zebras durchlaufen haben und sich stets verbessert haben.



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